Hier ist alles wesentliche zur Rattery und den Zuchtvoraussetzungen etc. zu finden. 

aktueller Stand: Nov. 2010

 

Hallo und herzlich Willkommen in der Itunk Tanka Rattery

(Itunk Tanka bedeutet übrigens Ratte auf Lakota, für die, die sich fragen, woher der Name der Rattery kommt. Bildquelle: www.gerodean.se)

Mein Name ist Gudrun, Jahrgang 1968, ich züchte seit Oktober 2005. Damals noch, weil wir uns einmal Nachwuchs von unseren ersten beiden Nasen Herbie(linchen) und Mickey wünschten. In die Ratten-Genetik hatte ich mich vor diesem Wurf schon eingelesen, da aber nur Herbie´s Mutter und die Geschwister bekannt waren und bei Mickey nur die Geschwister, konnte man zu dem Zeitpunkt noch nicht viel mit der Genetik anfangen. Nach diesem Wurf habe ich angefangen, mich ausführlicher mit Genetik auseinander zu setzen, da man nun durch die Welpen Rückschlüsse auf die Vorfahren ziehen konnte. So entstand die Itunk Tanka Rattery.

 

Alles begann mit unseren ersten  Ratten 

Herbie(linchen) © Itunk Tanka Rattery 2007Mickey Kuschelratz © Itunk Tanka Rattery 2006

Herbie(linchen) & Mickey

 

Die beiden waren vom Charakter absolute Schätze und sehr menschenbezogen. Die Welpen hatten diese wundervollen Charaktereigenschaften von ihren Eltern geerbt und somit beschlossen wir, die Linie von Herbielinchen und Mickey fortzuführen.

Alle diese Nachkommen zeichnen sich bisher mit guter Gesundheit und freundlichem Charakter aus. Die meisten wurden um die 2 1/2 Jahre, teilweise auch älter, wie z.B. Herbielinchen, die 3 1/4 Jahre alt wurde und friedlich wegen Alterschwäche eingeschlafen ist. Sie war bisher die älteste unserer Ratten.

Mit dem Thema Genetik habe ich mich bezüglich der Zucht auseinandergesetzt. Nicht das ich nun alles auswendig gelernt habe, aber doch weiß, was für die Tiere, die in der Zucht bei mir sind, relevant ist und wovon man die Finger besser zu lassen hat. Bildquelle: www.smilies.4-user.de Alles andere die Genetik betreffende habe ich schriftlich vorliegen und kann dort im Bedarfsfall jederzeit nachschlagen. 

Würfe werden bei mir lange im voraus durchdacht und geplant, so hat man ausreichend Zeit, falls man z.B. etwas übersehen haben sollte, was gegen eine Verpaarung zweier Tiere sprechen würde, zu korrigieren. Bevor die Würfe dann letztendlich auch tatsächlich angesetzt werden, gehe ich nochmals alle Möglichkeiten genau durch und entscheide dann, ob der Wurf tatsächlich, wie geplant angesetzt wird oder sich eine evtl. sinnvollere Konstellation zweier Tiere anbietet. 

 

Zuchtvoraussetzungen

Die Rättinnen haben bei mir im Regelfall nur einen einzigen (evtl. in Ausnahmefällen auch mal einen zweiten) Wurf in ihrem Leben, denn ich betreibe keine Massenzucht, sondern züchte in erster Linie auf Charakter und Gesundheit der Ratten und  überwiegend, um die Stamm-Linie von Herbie & Mickey weiter zu erhalten, da diese Tiere die gewünschten gesundheitlichen und charakterlichen Eigenschaften mitbringen. Ebenso werden zur Zeit weitere Linien aufgebaut, die zum Teil mit in die Stammlinie einfließen werden und zum Teil auch separat als eigenständige Linien weitergeführt werden.  Die Farben spielen zwar auch eine Rolle, aber eine untergeodnetere, denn ich setze zwischenzeitlich auch immer mal reine Charakterwürfe an, wo dann am Ende z.B. nur Black fällt. Ich setze außerdem nur Würfe an, aus denen ich selber auch Welpen behalten möchte.  

 

Zuchtalter

Die Rättinnen werden im Regelfall ab 5-6 Monaten und einem Mindestgewicht von 300 g, lieber mehr, gedeckt (in Ausnahmefällen auch mal mit 4 Monaten bei einem Mindestgewicht von über 300 g). Altersgrenze bei einem Erst-Wurf ist 8 Monate, wenn die Rättin bis dahin nicht gedeckt wurde, geht sie in Rente. Bei einem evtl. zweiten Wurf dürfen die Mädels bis ca. 10 Monate gedeckt werden. Zwischen zwei Würfen liegt dann eine ausreichende Pause von mind. 2 Monaten für die Mama, damit sie sich von den Anstrengungen der Aufzucht des ersten Wurfes entsprechend erholen konnte.

Böcke werden im Regelfall ab einem Alter von ca. 5-6 Monaten (in Ausnahmefällen auch mal ab 4 Monaten möglich)  und einem Mindestgewicht von 400 g, lieber mehr, zum Decken eingesetzt. Nach oben hin ist die Altersgrenze bei Böcken offen, heißt so lange sie fit sind, dürften sie rein theoretisch noch decken. Praktisch werden sie wohl, wie bisher, ab einem bestimmten Alter oder den gewünschten Würfen in Rente gehen.

 

Zuchtfarben:

English & Russian Blue, Mink und deren Farb-Variationen (später evtl. auch wieder Beige), Black kann und wird deswegen ebenfalls immer mal wieder fallen.

 

Zeichnungen / Variationen:

In der Stammlinie der Rattery:

Berkshire, Hooded, Bareback, teilweise in Verbindung mit Headspot, Blazed oder Varigated, Husky, in Standard, Dumbo und gelegentlich Velveteen/Rex.


In den neuen Linien:

Self, Irish, Berkshire und Blazed Berkshire

Gelegentlich Siam (Ruby & Black eyed), Burmese und Ivory

Alles in Verbindung mit Standard und Dumbo.

 

Zuchtausschluß

Sollte bei Ratten eine gesundheitliche Beeinträchtigung oder negative Charakterzüge vorliegen, werden diese nicht zur Zucht eingesetzt. Wenn in einer Linie vermehrt Krankheiten auftreten würden, dann würde diese Linie ebenfalls von der Zucht ausgeschlossen

 

Qualzuchten

Qualzuchten, wie Patchwork, Fuzz/Nacktratten oder Manx, etc. werden bei mir grundsätzlich nicht gezüchtet. 

Sollten solche Tiere jemals in meinen Bestand aufgenommen werden, dann sind es entweder Notfellchen oder Laborratzen (die für mich auch Notfellchen sind, manche Menschen meinen da ja Unterschiede machen zu müssen), die über Umwegen bei mir gelandet sind und reine Liebhabertiere bei mir sind. 

So wie z.B. die kleine Wicahpi Cikala. Sie war eine unheimlich liebenswerte kleine Labor Fuzz-Ratz. Die Retterin der Kleinen hatte sie ziemlich passend und makaber "Lady Shave" getauft.

Wichapi Cikala © by Aleshanee - Itunk Tanka 2008

 

Dumbo

Dumboratten zählen für mich nicht zu den Qualzuchten, da bei allen Dumbo-Ratten, die bisher bei uns gelebt haben, keinerlei gesundheitliche Einschränkungen feststellbar waren. Desweiteren sind mir persönlich auch keine Rattenhalter bekannt, die bei ihren Dumbo´s Beeinträchtigungen festgestellt hätten. Das Dumbo's oft taub sein sollen, halte ich ebenfalls für ein Gerücht, da meine Dumbo's bisher alles andere als taub waren und ich auch von keinen anderen Dumbo-Haltern gehört oder erlebt habe, daß deren Dumbo's taub gewesen wären. Dumbo's sind von Taubheit genauso oft bzw. selten betroffen, wie jede normale Standard-Ratte auch.

Ebenso konnte ich bei meinen Dumbo's keinerlei Probleme mit der Wirbelsäule, was oft als Argument gegen Dumbo's herhalten muß, feststellen. Im Gegenteil, die Nasen sind bisher immer sehr agil gewesen, wenn's um's rumklettern ging. Mein Opa Kalle, ebenfalls eine Notfall-Ratte, die mir von einer TH-Mitarbeiterin zusammen mit seinen 2 Söhnen (?) anvertraut wurde, kraxelte z.B. mit vermuteten fast 3 Jahren noch durch die Gegend wie ein Jungspund. 

Dumbo´s werden bei mir im Regelfall nur mit Ratten verpaart, die Standard-Ohren haben. Reine Dumbo/Dumbo-Verpaarungen könnten als Ausnahme evtl. einmalig stattfinden, die Nachkommen würden dann aber wiederum nur mit Ratten mit Standard-Ohren verpaart werden. 

Reine Dumbo-Linien, wo nur Dumbo/Dumbo-Verpaarungen stattfinden, wird es bei mir aus Prinzip nicht geben, da es in meinen Augen Deformationen fördern und gesundheitliche Beeinträchtigungen hervorrufen könnte und solche Verpaarungen für mich auch sinnfrei wären, da ich keine Linien möchte, wo nur immer Dumbo´s fallen würden oder eben gesundheitliche Probleme ausgelöst werden könnten.

 

Velveteen/Rex

Velveteen- und Rex-Ratten gelten für mich ebenfalls unter bestimmten Voraussetzungen nicht als Qualzucht. Solange die Vibrissen nicht oder nur ganz leicht gebogen (nicht gekräuselt!) sind, sind diese Tiere, nachdem ich nun mehrere hatte/habe und es längere Zeit beobachten konnte, für mich nicht in die Kategorie Qualzucht einzureihen. Die Nasen haben keinerlei gesundheitliche Beeinträchtigung und sind auch  ohne irgendwelche Probleme voll ins Rudel integriert. Auch von dem oftmals als Grund für Qualzucht angeführtem Argument, daß diese Ratten oft unter Haarverlust leiden sollen, konnte ich bei meinen Tieren nie was feststellen, da ich darauf bei der Wahl der Tiere, die bei mir in die Zucht aufgenommen werden, achte. 

Ich werde diese Ratten nun nicht vermehrt züchten, aber wenn der Charakter und alles andere stimmt (welliges oder fast glattes  Fell, gerade oder nur leicht gebogene Vibrissen), dann wird es gelegentlich auch mal einen Wurf mit Velveteen oder Rex geben. Starke Kräuselung des Fells oder der Vibrissen, sind für mich ein absolutes Ausschlußkriterium für die Zucht. 

Velveteen- und Rex-Ratten werden/würden bei mir nur mit Ratten verpaart, die Standard-Fell haben.

 

Zugehörigkeit zu Zucht- oder sonstigen Vereinen/Gemeinschaften

Ich lehne Zugehörigkeit zu solchen Vereinen für mich persönlich ab, da ich ehrlich gesagt, für meine Tiere oder deren neuen Besitzern darin keinerlei Vorteile sehe und ich ohnehin für Fragen bezügl. meiner vermittelten Tiere oder bei sonstigen rattenspezifischen "Problemen", für die neuen Besitzer als Ansprechpartner immer zur Verfügung stehe. 

Ich bin der persönlichen Meinung, daß das Geld, was ich für Mitgliedsbeiträge in solchen Vereinigungen "rausschmeißen" würde, bei meinen Tieren und deren Versorgung wesentlich besser angelegt ist. Meine Zuchtrichtlinien, die Haltung und Versorgung/Pflege der Tiere sind so ausgelegt, das sie dem Wohl der Tiere entsprechen und wie es von den meisten der seriösen Züchter, die ich kenne, ebenfalls gehandhabt wird. Ebenso ist es für mich selbstverständlich, das meine Tiere dem Tierarzt vorgestellt und entsprechend medizinisch versorgt werden, wenn sie erkranken. Genauso wenig muß mir jemand "vorkauen", daß, wenn in Linien gehäuft Auffälligkeiten auftreten würden, solche Linien eingestellt werden müssen, wie aus meinen Zuchtrichtlinien, weiter oben schon ersichtlich ist, reicht mein eigener Verstand vollkommen dafür aus. Bildquelle: www.smilies.4-user.de 

(Nebenbei bemerkt: Seriöse Züchter erkennt man  nicht daran, ob sie einer Vereinigung angehören oder nicht Bildquelle: www.smilies.4-user.de, denn "schwarze Schafe" gibt es leider überall. Bildquelle: www.gerodean.se)

 

Notfall-Ratten

Ich möchte an dieser Stelle noch darauf hinweisen, daß meine gezüchteten Ratten, niemals als Notfälle ausgegeben werden und auf irgendwelchen Notfall-Listen in Erscheinung treten werden.

Ich persönlich vermittele vorerst keine Notfalltiere mehr, nachdem es 2008 einfach zu viele waren und ich da mal dringend Abstand brauchte. Ich weiß nicht, ob ich später wieder welche zur Vermittlung aufnehmen werde, aber es werden bestimmt auch zwischendurch welche bei mir wieder mal ein neues Zuhause finden. Allerdings nicht mehr in dem Ausmaß, wie in den letzten Jahren, da ich immer ein besonderes Händchen für die Sorgenkinder unter ihnen habe und ich diese dann meist nicht vermittelt, sondern selber behalten habe. Um der "Gefahr" zu entgehen, werden wohl keine reinen Vermittlungsnasen mehr hier einziehen, sondern nur noch welche, die ihr Zuhause dann endgültig bei mir finden. 

Bei der Vermittlung von Nasen bin ich gerne bereit, soweit wie möglich zu helfen und mich umzuhören, ebenso bei der Suche nach Notfellchen. 

Bei Interesse an Notfellchen leite ich Anfragen an mir bekannte Notfall-Vermittler, die privat oder als Vermittlungsstelle von Tierschutzorganisationen Notfallratzen vermitteln, gerne weiter.

 

Anfragen für Notfellchen bitte perBildquelle: www.gif-paradies.de an mich.

( notfellchen@itunk-tanka.de )

 

 

 

 

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